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Katholische Poltergeister (Aufreger der Woche)

Als ich heute morgen einen Blick auf die Online-Ausgabe des Spiegel warf, hätte mich fast der Schlag getroffen!

Da sagt doch der - bislang von mir sehr geschätzte - Erzbischof von Köln Joachim Kardinal Meißner, Horst Seehofer sei für den Posten des Parteivorsitzenden der CSU ungeeignet. OK, seine Meinung - sein Recht, und der Grund? Der sei in seiner außerehelichen Beziehung zu suchen. Wenn ein Mensch für eine solch wichtige Position kandidiere müßten an ihn auch besondere Maßstäbe angelegt werden und diese müßten gegebenenfalls auch der persönliche Lebensstil sein, denn es handele sich ja immer um denselben Menschen - oder um einen Fall von Schizophrenie.

Eminenza:

a) Ist die CSU in Bayern und Köln nicht!

b) Wenn die persönliche Lebensführung oder neutraler die Lebensumstände entscheidend sind, für wen sind sie es? Stuft sich das nach Gehaltsgruppen, Ämtern usw. ab? Wenn Menschen nicht für öffentliche Ämter taugen, weil sie ein konfuses Familienleben haben, was ist dann erst mit den Resultaten - sprich Kindern - die daraus hervorgehen?

14.2.07 15:01


Megaseller jenseits der 150

Als einzige Musiksparte mit steigendem Tonträgerverkauf kann die klassische Musik durchaus stolz sein.

Vor einigen Jahren hätten sich die meisten der Hörer - den Schreiber eingeschlossen - schreiend gen Ausgang geflüchtet, wenn man ihnen ein Klavierkonzert von Mozart, eine Symphonie von Beethoven, eine Cantate von Bach oder eine Oper von Verdi vorgesetzt hätte. Doch einzig stetig ist der Wandel!

Doch was wie das Comeback des Alten aussieht ist in Wahrheit die Reinkarnation eines längst totgeglaubten Jungendkults. Denn wenn man sich die Topseller ansieht, so sind die U30 in der Mehrheit, die Hillary Hahn's, Martin Stadtfeld's, Sol Gabbetta's usf. Eine Mozartproduktion von Hillary Hahn und der ähnlich jugendlichen Natalie Zhu wurde zum Verkaufsschlager - eine ähnliche Produktion in der Qualität weit besser beurteilte zweier Künstler über 40 - blieb ein Ladenhüter (wie das FonoForum berichtete).

So unähnlich die Sparten auch sein mögen, eine Gemeinsamkeit gibt es zwischen Pop und Klassik. Wer bis zum 40. Lebensjahr kein absoluter Topstar ist, verschwindet in der Versenkung.

14.2.07 16:55


Ist Demokratie noch Lebensform?

Noch ist der Dabbeljuh um Amt und dies noch ziemlich lange. Noch hat noch nicht einmal der Vorwahlkampf in den USA begonnen, der letztendlich zur eigentlichen Kandidatenkür führen soll. Trotzdem werfen jetzt schon die Kandidaten mit Dreck um sich, dass man denken mag: Schlimmer kanns nicht mehr kommen!

Der starke Mann der republikanischen Partei John McCain setzt zur Blutgrätsche gegen Donald Rumsfeld an (verdientermassen - doch ist das nicht mehr als populistische Marktschreierei) und ein Rudolph Giuliani sagt - ohne dabei rot zu werden - die vereinigten Staaten hätten das beste Gesundheitssystem der Welt (fragt sich nur für wen).

Den Vogel schießen jedoch die Demokraten ab und machen damit fast schon den eigenen Parteinamen zum Gespött (anstatt sich als das zu präsentieren, was sie für viele Menschen sind - nämlich die Vertreter des "guten" Amerikas). Vor einigen Tagen titelte die New York Post "Barack Hussein Osama" und bildete darunter groß den aufstrebenden Politiker der demokratischen Partei ab. Es folgte landesweit eine Welle von Attacken auf Barack Obama, angefangen mit seinem zweiten Vornamen "Hussein", denn so könne nun wirklick kein amerikanischer Präsident heißen (nach dem Motto: den letzten Hussein haben wir doch grad abgesägt), bis hin zu dem Gerücht, der zum Teil in Indonesien aufgewachsene Obama habe dort eine fundamentalistischen Muslimen nahestehende Koranschule besucht und sei daher womöglich diesen Ideen immer noch nahestehend. Diese "Ente" ließ sich zwar schnell entkräften, aber es war schon erstaunlich, woher sie kam. Einer undichten Stelle zu Folge war der Ausgangspunkt das Umfeld einer gewissen Hillary Clinton...

Das verspricht noch einigen Unterhaltungswert - aber um welchen Preis?

20.2.07 13:39


Klimapanik!

Der Treibhauseffekt ist nicht zu leugnen und Umweltverschmutzung schlimm.

Dass wir erneuerbare Energien nötig haben ist Allgemeinwissen, ebenso, dass Umwelttechnologien Zukunftstechnologien sind.

Trotzdem ist das einzige was wir nicht haben eine vernünftige Diskussion. Australien will Glühbirnen abschaffen, Multinationale Konzerne treten auf der anderen Seite des großen Teiches in Sack und Asche auf und sprechen ihr "Mea Culpa".

Auch Deutschland macht hier keine Ausnahme:

Der selbsternannte Vorreiter in Sachen Umweltschutz hat ja auch seine Wandschrankengel, die immer dann hervorgekramt werden, wenn man mal besonders gut darstehen will. Die Grünen wollen die Glühbirnen abschaffen und einige SPD'ler die in Bonn verbliebenen Ministerien nach Berlin holen - aus Umwelt und Klimaschutzgründen.

Wers glaubt soll selig sein!

21.2.07 14:08


Aus gegebenem Anlass...

... stelle ich mal den ungekürzten Text des Konjunktur Cha Cha Cha, einem Hit des Hazy Osterwald Sextetts ein. Passt sehr gut und sollte eigentlich den Herren Kleinfeld & Co. um die Ohren gehauen werden. 

Gehn' Sie mit der Konjunktur,
gehn' Sie mit auf diese Tour,
nehm' Sie sich Ihr Teil, sonst schäm' Sie sich und später
gehn' Sie nicht zum großen Festbankett.

 

Gehn' Sie mit der Konjunktur,
gehn' Sie mit auf diese Tour
sehn' Sie doch, die andern steht schon dort
und nehm' die Creme schon fort beim großen Festbankett.

 

Man ist, was man is(s)t nicht durch den inneren Wert,
den kriegt man gratis, wenn man Straßenkreuzer fährt
man tut, was man tut nur aus dem Selbsterhaltungstrieb,
denn man hat sich nur selber lieb.

 

Drum: gehen' Sie mit der Konjunktur,
Gehn' Sie mit auf diese Tour
Holen Sie sich ihre Kohlen wie der Krupp von Bohlen aus dem großen Weltgeschäft.

 

ho joho ho joho ho c'est la vie
oh joho ho joho ho und ich singe oh jo ho joho ho joho ho...

 

Gehn' Sie mit der Konjunktur,
gehn' Sie mit auf diese Tour
schöpfen Sie Ihr Teil
und schröpfen Sie, die anderen köpfen Sie sonst später ohnehin.
Gehn' Sie mit der Konjunktur,
drehn' Sie mit an dieser Uhr
laufen Sie, wenn's sein muss
raufen Sie und dann verkaufen sie mit Konjunkturgewinn.

 

Mein Freund hat 'ne Freundin und die ist Gott sei Dank
Chefsekretärin bei 'nem Boss von'ner Bank
der Chef geht mit ihr soupieren und gibt ihr im Schwips
für unsre Aktien ein paar Tips

 

Drum: gehn' Sie mit der Konjunktur,
gehn' Sie mit auf diese Tour,
Geld, das ist auf dieser Welt der einz'ge Kitt, der hält,
wenn man davon genügend hat. (noch einmal) wenn man davon genügend hat.

22.2.07 11:48


Zum vorangegangenen...

Dass die Wirtschaft bzw. viele ihrer Teilnehmer ein Glaubwürdigkeitsproblem haben ist nichts Neues. Gerade daraus hat sich ein Marketingtrend entwickelt, das sogenannte Moral-Marketing. Und der bricht grade voll durch. Unternehmen, die auf soziales, umwelt- oder kulturelles Engagement setzen und glaubhaft vermitteln können, dass sie es ernst meinen, punkten beim Käufer.

Das Zukunftsmagazin Zukunftsletter macht 2 Hauptgründe für diesen Trend aus. Zum einen gründet er in der zunehmenden Vernetzung der Welt, die ein rein egoistisches Unternehmensmanagement zunehmend unsinnig machen, zum anderen am zunehmenden Bedürfnis nach Vertrauen und Ethical Correctness seitens des Konsumenten.

Emnid ermittelte, dass nur 13% der Bevölkerung meinen, dass sich die Großunternehmen angemessen um das Gemeinwohl kümmern würden. Eine Chance vor allem für kleine und mittelgroße Betriebe, die sich lokal und regional von den großen Fischen abzusetzen.

22.2.07 12:16


Auf einem Auge blind...

Gestern Abend war Bischof Mixa bei Sabine Christiansen und stellte lobenswerterweise die Worte von der "Gebärmaschine" klar. Dummerweise war das "Team" an seiner Seite schlichtweg eine Katastrophe, denn letztlich wurde durch die Worte von Frau Kuby und Herrn Grupp - von "psychischen Schäden" und "natürlicher Bestimmung" der Mütter redend und sich selbst oft genug ad absurdum führend (Grupp gab an, er und seine Frau würden immer für die Kinder da sein ... sobald sie aus dem englischen Internat heim kämen) - jede Silbe seiner Richtigstellung relativiert. Man kann eben jeden und alles in den Dreck ziehen, wenn sich nur oft genug die falschen Leute drauf beziehen. Die Sendung bot jedenfalls einigen Unterhaltungswert und seit langem endlich mal sowas wie ein Ergebnis.

Vor allem zeitigte es heute morgen ein Resultat, das ich an mir feststellen konnte. Der Nachrichtenservice einer U-Bahn-Station erwähnte, dass eine französische Rechtsanwaltskanzlei zu 2000 € Strafe verurteilt, weil sie nur Rechtsanwältinnen französischer Nationalität einstellte.

Skandal... Soll das etwa Gleichstellung der Geschlechter heißen? schoss es mir zunächst und obiger Problematik entsprechend durch den Kopf. Die zweite Einschränkung "französische Nationalität" überlas ich zunächst...

26.2.07 12:08





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