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Endlich auf Normalmaß...

Der Zentralrat der Juden schäumte, als Vertreter der deutschen Bischofskonferenz sich für einige Zeit emotional nicht mehr im Griff hatten und Vergleiche zwischen NS und Israel zogen. Unsäglich! Nichts dazu gelernt!

Klar! Einverstanden! Dennoch macht es mir unsere Bischöfe, die oft genug weltfremd herüberkommen sehr viel sympathischer, wenn sie angesichts menschlichen Leidens die Emotion überkommt. Hurrah, auch nur ein Mensch! Genauso ein Mensch, wie alle anderen Bundesbürger und Politiker auch, die hin und wieder im Übereifer gegeißelt werden. Vielleicht sollten alle, Bischöfe und ihre Kritiker sich dessen einmal wieder bewußt werden.

9.3.07 14:48


SPD Krise

Am Mittwoch war Plasberg mit Hart aber Fair im Fernsehen, zu Gast zum Thema "Zukunft des Generationenvertrags" u.a. Heiner Geißler und Ludwig Stiegler. Und am selben Tag lese ich, dass die SPD bei den Umfragen nur noch 25 % erreicht. Nach einem Spiegelonlinebericht hat die Partei nicht mehr viel mit der Partei der Betriebsräte und Gewerkschafter zu tun, sondern ist eine Partei der Klüngeleien auf den Fluren deutscher Amtsstuben verkommen. Wen wunderts da, dass mehr Pöstchengeschiebe, als Talentförderung herrscht? Und engagierte, charismatische und intelligente Leute in der 2. - 3. Reihe stecken bleiben?

Symptomatisch war am Mittwoch die Vorstellung des Vorzeigelinken Stiegler. Selten ging er auf Menschen ein, Schicksale und das konkrete Leben, vielmehr argumentierte er fast ausschließlich mit Statistiken. Nur, wenn 95% der Bevölkerung zu essen haben hilft mir, als Angehöriger der 5% das wenig.

Kein Wunder, wenn die "Die-da-oben"-Mentalität in der Bevölkerung  zunimmt, wenn "die-da-oben" niemanden von "denen-da-unten" kennen und keinerlei Bezug zu ihnen haben. Ein Problem das die Großstadtpartei SPD vor allem trifft, da CDU/CSU einen großen Rückhalt in den ländlichen Gebieten haben, wo eben jeder jeden kennt. Daher kommt auch das Glaubwürdigkeitsproblem, das vor allem der "Arbeitnehmerpartei" zusetzt.

Da kann noch so ein gutes Grundsatzprogramm beschlossen werden...

9.3.07 15:02


Die an der Nadel hängen...

Stricken ist in und wird immer inner, so sagen es Trendforscher, wie Matthias Horx. Mir schwant übles. Grünenparteitage mit Männern in Flip Flops, Strickpulli's, Rastalocken und Vollbart schwirren mir im Kopf rum, Panik steigt auf und der innere Grönemeyer schreit im Unterbewußtsein: "Wann ist man ein Mann" dann setze ich mich...

Zwei links, zwei rechts, eins fallen lassen.

Nun gehts besser!

15.3.07 17:08


Flatsch!!!!

... und da liegts. Es ist zum aus der Haut fahren, wenn man in eine Zeitschrift schaut immer diese eingelegte Werbung, die doch gar sehr zum herunter fallen neigt. Flatsch!!! Auch eine Art im Gedächtnis zu bleiben, aber ob das eine gute Erinnerung ist...
18.3.07 18:34


Global Urbach

In unserem schönen Dorf - es ist in der Tat eines, wenn auch aus den Nähten geplatztes - gibt es den Männergesangsverein, der keineswegs sehr weltbürgerlich oder international anmutet, eben dörflich. Im letzten Jahr geschah jedoch etwas, dass ich erst jetzt richtig realisiert habe. Der Chorleiter heißt Babrak Wassa und stammt aus Afghanistan. Herr Wassa hat den deutschen Pass ist sehr beliebt. Auch in Afghanistan, von dort erhielt er einen Anruf von einem gewissen Hamid Karsai, der ihn bat, doch eine Melodie als potentielle neue Hymne zu komponieren. Gesagt, getan! Und siehe da, seit her hat Afghanistan eine Hymne, die von einem Chorleiter des Urbacher Männergesangsvereins komponiert wurde. Globale Vernetzung ist zuweilen doch eine feine Sache!!
18.3.07 18:49


Kaufe Seele, zahle jeden Preis!

So oder ähnlich könnte eine Anzeigenkampagne dessen betitelt werden, was derzeit in den Boomtowns am Golf und in China abläuft. Abu Dhabi baut ein bombastisches Kunstmuseum und hat dafür dem Louvre in Paris einen Vertrag über die Namensverwendung sowie über Kooperation in Exponaten abgeschlossen. Dubai will eine Oper aus dem Boden stampfen und hat dafür aus Berlin Michael Schindhelm importiert. Man will eine Lagunenstadt bauen und liefert sich mit Ost-Asiatischen Metropolen und Amerikanischen Städten (die im Vergleich geradezu steinzeitlich wirken) auf biegen und (zusammen-)brechen einen Wettkampf um das höchste schönste Gebäude. Wo steht es gerade?

Aber sieht man nicht gerade hinter dieser Modernisierungssucht gerade das Künstliche, den Willen einer Globalkultur anzugehören, die längst ihre Wurzeln (in Europa) verloren hat? Andererseits, wie sind Alexandria, Kroton, Milet und die anderen Metropolen der Antike entstanden (oder auch Köln)? An Rom denkt man heute ja auch nicht mehr als die Stadt, die von den Überlebenden von Troja gegründet wurde (so es denn stimmt).

 Irgendwie beruhigend, dass manche Dinge sich eben doch nicht ändern.

19.3.07 12:32





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