Startseite
    Lifestyle
    Politik
    Religion/ Glaube
    Meinung
    Arbeit & Wirtschaft
    Wissenschaft/ Technik
    Philosophisches
  Über...
  Archiv
  Disclaimer
  Gästebuch
  Kontakt

Links
  Lance Armstrong Foundation
  Erzbistum Köln


http://myblog.de/tomorrowmaker1

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Von Inbetweens und Supergranny's...

... wird es in Zukunft nur so wimmeln. Zumindest wenn es nach prominenten Trendforschern wie Matthias Horx geht. Er macht eine Reihe von Trendprofilen aus, nach denen die Lebensgestaltung vieler Menschen in Zukunft (wir reden von einer Zeitspanne von 10 - 15 Jahren) folgen.

Inbeetweens ist in Prinzip das, was man heute als Generation Praktikum kennt, jene Leute, die über verschiedene Praktika, Zeitverträge, Jobs und Projektarbeiten ins Berufsleben starten, hierbei von Pontius nach Pilatus ziehen und letztendlich irgendwie in den Beruf hineingeraten. Oft ist die Folge ein Dasein als Young Globalist - ein hochqualifizierter Weltbürger, der sein Dasein über Job und Karriere definiert und es ihm ganz gleich ist ob er dieses Dasein nun in Dubai, Shanghai oder Sao Paulo fristet. Vielleicht merkt der Young Globalist dann irgendwann, dass etwas fehlt, das quäkt, sabbert, laufen und sprechen lernen will. Er heiratet und wird mit dem Ehepartner zur VIB-Familie (Very-Important-Baby-Familie) - ist das ein anderer Ausdruck für Baby-Torschlusspanik? Wenn der Job (von Beruf spricht in Zeiten des Patchworklebenslaufs niemand mehr) nicht zu kurz kommen soll werden ja nach Möglichkeit Verwandte, Freunde und Nachbarn hinzugezogen - es entsteht ein Netzwerk mehr oder weniger fester Bindungen. So oder so ähnlich kann man sich eine Biographie vorstellen, die viele Menschen im Jahre 2020 leben oder leben werden, wenn man sich die Prognosen die Herr Horx im Zukunftsletter ausbreitet anschaut (im Alter gehts so weiter).

Was ergibt sich daraus? Für manche leider, für manche Gott sei dank ist der klassische Lebensentwurf des Ausbildung, Arbeitsstelle, Hochzeit, Kinder, Rente, Vergreisung, Tod nur noch eine von verschiedenen Möglichkeiten - das ist eine der vielen Schlüsse die Matthias Horx für unsere Zukunft daraus zieht.

Ein Anderer: Die Zeit, als etwa Werber Kundinnen mit dem Spruch ködern konnten: "Für die Frau von heute stellen sich im Alltag vor allem zwei fragen: Was ziehe ich an, und was soll ich kochen!" sind vorbei. Gott sei dank für Werbestrategen, die nun die Möglichkeit haben ihre Kampagnen nach immer neuen Zielgruppen auszurichten - sofern es klassische Zielgruppen überhaupt noch gibt, leider für die Unternehmen, für die so viel Know-How ganz schön teuer werden kann.

Aber, wenn sich Zielgruppen immer mehr aufsplittern und der Konsument quasi von der einen in die andere hinübergeht und nicht mehr fest verhaftet ist, wird auch dessen Konsum immer mehr von diesen Übergängen bestimmt werden. Der Konsument wird mehr situationsabhängiger kaufen und sich darauf einzustellen erfordert nicht nur gute Kenntnisse in Marketing, Psychologie usw. sondern ebenso Kenntnisse des Wirtschafts - und Weltpolitischen Geschehens, das die Biographien vieler Menschen beeinflusst und eine emotionale Intelligenz die dem Kunden vermittelt "wir haben in Deiner Situation genau das Richtige für Dich." Im richtigen Moment das Richtige zu haben und auch das Richtige zu wissen und zu sagen, darauf kommt es an. Klingt doch irgendwie ganz klassisch, oder?

13.8.07 15:17


Sprachverwirrung...

Ich hörte neulich, wie jemand sich beschwerte: "Ich kann diese verdammten Anglizismen nicht mehr hören! Warum muß man denn unbedingt jetzt Event sagen, wenn man Party meint?"

Aaaaaaha!!!!!

13.8.07 15:19


Kölner Moschee und kein Ende!

Im Prinzip ist alles in trockenen Tüchern und doch erhitzen nur wenige Themen derzeit die Gemüter in Deutschland mehr, als der Moscheebau zu Köln. Als ob wir nicht noch andere Probleme hätten...

Die Pläne sind abgesegnet und im Prinzip könnte nun mit dem Bau begonnen werden. Und immer noch regt sich Widerstand. Sei es von Anwohnern, die sich über die Höhe der Minarette ereifern (... solange sie nicht höher als der Dom sind... isset mir doch egal!), oder Leute - unter denen sich ernst zunehmende Stimmen wie Ralph Giordano befinden - die die Integration insgesamt für gescheitert halten.

Eine solche Moschee muss gebaut werden, weil die Muslime in Deutschland nunmal in Deutschland und damit Teil der Gesellschaft sind. Je besser diese Moschee in die Kölner Stadt eingebunden wird desto besser für die Integration. Die einzige große Unbekannte für mich heißt DITIB hinter der der türkische Staat steht und die im Prinzip eine Lobbyistengruppe des türkischen Religionsministeriums ist. Dass der Import und die Finanzierung kaum deutschsprechender Imame aus der Türkei aus der Not geboren ist und dem Umstand geschuldet ist, dass es sich i.d.R. um kleine Moscheevereine handelt, die über wenig Mittel verfügen, zugestanden. Problematisch ist aber etwa eine Äußerung, die ein Vertreter des türkischen Religionsministeriums im Rahmen einer Dokumentation über eine DITIB-Moschee in Duisburg Marxloh tätigte. Dort sagte dieser Mann im bestem Ruhrgebietsdeutsch: "Die Imame haben die Aufgabe, die Jugendlichen zu guten Türken zu erziehen." Und ich dachte, bei einer Moschee ginge es um Religion!

Warum hat man nicht versucht ein breiteres Feld an Vereinen als Träger zu gewinnen? Ein großartiger Gedanke wäre es etwa gewesen an die Universität Köln heranzutreten und zu versuchen mit den Islamwissenschaftlern zu kooperieren und auf diesem Wege irgendwann vielleicht sogar eigenen geistlichen Nachwuchs heranzubilden. In Deutschland mit Deutsch als Muttersprache (und Arabisch analog Latein als Sakralsprache)! Das wäre Integration!!

14.8.07 11:51


Die Freiheit des Geldes

Das haben sich die Herren der SPD-Führung fein ausgedacht. Die Parteienfinanzierung aus Steuermitteln soll heraufgesetzt werden weil die Kosten durch die Mitgliederbeiträge allein nicht mehr gedeckt werden können. Und die CDU klatscht eifrig Beifall.

Anders ausgedrückt: Lieber Steuerzahler! Leider finden wir in der Bevölkerung nicht mehr genug Anklang, also bezahl uns gefälligst dafür, dass wir uns zur Wahl stellen.

Dass die Volksparteien dadurch von dem abgeschnitten werden, was sie eigentlich vertreten wollen - nämlich vom Volk - wen interessiert das schon. Die hätten schließlich eintreten können und jetzt, tja, Pech gehabt... sind se alle dran!

Endlich kann die Politik unabhänging von Volkes Wille Politik machen, die SPD muß nicht mehr an der Agenda 2010 knabbern. Wie Toll!!!! Und als nächstes setzen wir das Wahlergebnis noch in Abhängigkeit zu vorhandenen Bundestagsmandaten und die Regierung ist endlich frei und unabhängig!! Vive la Democratie, vive la Liberté!!!!

21.8.07 14:15


Der Hipste Hopster von Deutschelant

Er markiert den "Breiten", mitten im Millieu. Millieu? Ja, im Ghetto, da wo die Reichen sind. Er steht auf dem Golfplatz und pöbelt rum. Kismet sein Bruder heißt er und ist ein echtes Ghettokid und benimmt sich so. Da ist davon die Rede, wer den dicksten Sch**nz hat. Und da reimt sich der in Warteschleife befindliche und "Kanaksprak schnackende" türkische Bundeskanzler auf die einheimischen "Schlappschwanzler".

 http://fr.youtube.com/watch?v=rlf-4B83z9g&mode=related&search=

Welch Ausgeburt der Popkultur, die sich da anschickt am Pophimmel zu glühen, welch niederer Geist, der da zum Angriff auf die Bastion der deutschen Skandalhip-hop-"Künstler" Sido und Fler bläst. Schließlich hat KsB (so der Ghetto-taugliche Kurzbegriff) auch noch eine Besonderheit. Er hat eine eigentümlich helle Stimme, die so gar nicht zum Image passt. Fast, wie das Kind, das kurz vor dem Stimmbruch meint, auf Mann trainieren zu müssen. Oder eben... nein, welche Frau würde denn... derart Frauenfeindlich... Macho...

Und doch, KsB ist weiblich. Heißt Judith Rosmair, ist 40 Jahre alt und spielt normalerweise in Fernsehproduktionen wie Donna Roma, an deutschen Theatern die Klassiker, oder eben moderne Stücke. Und einem solchen entstammt KsB, der sich mittlerweile verselbständigt hat, ein komplettes Video produziert und CD's aufnimmt und KsS (Kismet seine Schwester) im Schlepptau hat, die auch noch auf ihren Auftritt wartet.

Das Ganze ist übrigens als Persiflage auf das oft unverdientermaßen schlechte Image der jungen Migranten in Deutschland gedacht, hat aber als Selbstläufer durch Frau Rosmair's Können durchaus Qualität für mehr und könnte Kult werden. Und das wäre das erste Mal seit langem, das die Popkultur von der Hochkultur befruchtet worden wäre.

28.8.07 15:21





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung