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Kapitalismus mit Blutgrätsche

Rene Obermann pokert hoch. Wenn er sich beim gegenwärtigen Konflikt bei der deutschen Telekom nicht durchsetzt kann er gleich seinen Hut nehmen. Die Gewerkschaften spielen ebenso riskant, denn es geht auch um einen unvergleichlichen Prestigegewinn oder - verlust. Wer möchte sich schon ausmahlen, welches Signal ein verlorener Arbeitskampf hätte. "Nun kann die niemand mehr aufhalten", "Sieg auf der ganzen Linie" wären die deprimierten oder frohlockenden Resümee's der beiden Fraktionen, die einander mit harten Bandagen bekämpfen - Streikbrecherprämien und Gipferboykott.

Während sich die beiden Parteien unversöhnlich gegenüberstehen, erhöht Rene Obermann die Schlagzahl. Man könne die Serviceabteilungen auch nicht in Tochterunternehmen ausgliedern, sondern verkaufen. Er macht Druck, weiß, was er will - nämlich sein Konzept durchboxen und das zur Not auch mit einer suboptimalen Lösung für sein eigenes Unternehmen, das er mittelfristig schon verheuschreckt sieht.

Der Imageschaden, der der Telekom durch die Bestreikung der Call-Center und anderer Service-Einrichtungen entsteht ist jedenfalls immens und strategisch gut koordiniert kann die streikende Telekombelegschaft die halbe Republik lahmlegen - man denke nur an die Frankfurter Börse, die von der nationalen und internationalen Vernetzung abhängig ist.

Wenn Obermann trotz des Widerstandes der Gewerkschaften seine Pläne durchsetzen kann, käme das deren Ausschaltung gleich... und eine Regierung ohne Opposition verkommt leicht zur Autokratie!

14.5.07 16:35
 


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