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Jellywood vs. Hollywood

Religiöser Fanatismus kann bisweilen recht belustigend sein, auch in Amiland.

In "Ave Maria" können amerikanische Katholiken ganz nach den römisch-katholischen Glaubensprinzipien leben - unter sich. Den Mittelpunkt der Stadt bildet eine Basilika, der eine Universität gegenübersteht. Bibliotheken und Geschäfte usw. stehen in Übereinstimmung mit den Weisungen des Vatikan, was etwa den Verkauf von Kondomen, des Playboy aber auch von Büchern über Empfängnisverhütung schwer machen dürfte. Eine derartige Abschottung hat es das letzte Mal wohl nur bei den Amish gegeben - das Verhalten einer Sekte. Um ein christliches Gleichnis zu nehmen, wenn der Christ ein Saatkorn sein soll, das seiner Umgebung Frucht geben soll, dann kommt mir ein solches Ansinnen so vor, als ob ein Bauer sich einen Sack Körner in die Ecke stellt und auf die Ernte wartet.

Anders - nicht unbedingt besser - aber unterhaltsamer machen es da die Evangelikalen. Christliche Filmproduzenten wollen ein Gegenstück zu Hollywood aufbauen, das sie als liderlich und blasphemisch ansehen - mein offizieller Namensvorschlag wäre Jellywood (Jesus + Hollywood, das Gellee ist Zufall). So berichtet es wenigstens der Newsletter von Radio Vatikan. Es sollen christliche Filme produziert werden. Ok, einverstanden, so lange es da z.B. um Biographien großer Persönlichkeiten (Franz von Assisi, Augustinus, Thomas von Aquin) geht, oder um wahre Begebenheiten. Wenn ich mir die Spielfilme so anschaue, die bislang auf dem evangelikalen Mist (und das meine ich ganz wörtlich) gewachsen sind, so sind die meisten eine Mischung zwischen Fantasyfilm und Horrorschocker, die eine angeblich real eintretende Endzeit inszenieren. Da werden Armeen hingemetzelt und ein brüllendes Monster folgt dem Nächsten und am Ende gewinnt der Gute. Und ganz ehrlich... von derlei Filme hab ich schon von Hollywood her den Kanal voll (randvoll)!

30.7.07 14:17
 


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