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Von Inbetweens und Supergranny's...

... wird es in Zukunft nur so wimmeln. Zumindest wenn es nach prominenten Trendforschern wie Matthias Horx geht. Er macht eine Reihe von Trendprofilen aus, nach denen die Lebensgestaltung vieler Menschen in Zukunft (wir reden von einer Zeitspanne von 10 - 15 Jahren) folgen.

Inbeetweens ist in Prinzip das, was man heute als Generation Praktikum kennt, jene Leute, die über verschiedene Praktika, Zeitverträge, Jobs und Projektarbeiten ins Berufsleben starten, hierbei von Pontius nach Pilatus ziehen und letztendlich irgendwie in den Beruf hineingeraten. Oft ist die Folge ein Dasein als Young Globalist - ein hochqualifizierter Weltbürger, der sein Dasein über Job und Karriere definiert und es ihm ganz gleich ist ob er dieses Dasein nun in Dubai, Shanghai oder Sao Paulo fristet. Vielleicht merkt der Young Globalist dann irgendwann, dass etwas fehlt, das quäkt, sabbert, laufen und sprechen lernen will. Er heiratet und wird mit dem Ehepartner zur VIB-Familie (Very-Important-Baby-Familie) - ist das ein anderer Ausdruck für Baby-Torschlusspanik? Wenn der Job (von Beruf spricht in Zeiten des Patchworklebenslaufs niemand mehr) nicht zu kurz kommen soll werden ja nach Möglichkeit Verwandte, Freunde und Nachbarn hinzugezogen - es entsteht ein Netzwerk mehr oder weniger fester Bindungen. So oder so ähnlich kann man sich eine Biographie vorstellen, die viele Menschen im Jahre 2020 leben oder leben werden, wenn man sich die Prognosen die Herr Horx im Zukunftsletter ausbreitet anschaut (im Alter gehts so weiter).

Was ergibt sich daraus? Für manche leider, für manche Gott sei dank ist der klassische Lebensentwurf des Ausbildung, Arbeitsstelle, Hochzeit, Kinder, Rente, Vergreisung, Tod nur noch eine von verschiedenen Möglichkeiten - das ist eine der vielen Schlüsse die Matthias Horx für unsere Zukunft daraus zieht.

Ein Anderer: Die Zeit, als etwa Werber Kundinnen mit dem Spruch ködern konnten: "Für die Frau von heute stellen sich im Alltag vor allem zwei fragen: Was ziehe ich an, und was soll ich kochen!" sind vorbei. Gott sei dank für Werbestrategen, die nun die Möglichkeit haben ihre Kampagnen nach immer neuen Zielgruppen auszurichten - sofern es klassische Zielgruppen überhaupt noch gibt, leider für die Unternehmen, für die so viel Know-How ganz schön teuer werden kann.

Aber, wenn sich Zielgruppen immer mehr aufsplittern und der Konsument quasi von der einen in die andere hinübergeht und nicht mehr fest verhaftet ist, wird auch dessen Konsum immer mehr von diesen Übergängen bestimmt werden. Der Konsument wird mehr situationsabhängiger kaufen und sich darauf einzustellen erfordert nicht nur gute Kenntnisse in Marketing, Psychologie usw. sondern ebenso Kenntnisse des Wirtschafts - und Weltpolitischen Geschehens, das die Biographien vieler Menschen beeinflusst und eine emotionale Intelligenz die dem Kunden vermittelt "wir haben in Deiner Situation genau das Richtige für Dich." Im richtigen Moment das Richtige zu haben und auch das Richtige zu wissen und zu sagen, darauf kommt es an. Klingt doch irgendwie ganz klassisch, oder?

13.8.07 15:17
 


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